Methoden

Für die Darstellungen werden sowohl objektive Daten (Abrechnungsdaten der Versicherungen, Befunde, Messgrößen) als auch subjektive Einschätzungen der gesundheitlichen Situation verwendet.1

Zur quantitativen Erfassung von Störungen und Krankheiten im Kindes- und Jugendalter werden sehr verschiedene Verfahren und Datenquellen eingesetzt, deren Ergebnisse sorgfältig im Kontext der Datenquellen und Erhebungsverfahren interpretiert werden müssen. Quantitative Daten und qualitative Erhebungen können unterschiedliche Ergebnisse liefern.

Hilfreich für die Interpretation der Daten sind oft vergleichende Analysen, die mit demselben Verfahren durchgeführt werden. Dies können Vergleiche im Zeitverlauf, von Subgruppen (nach Geschlecht, Migrationshintergrund), von Populationen (nach Bundesländern), nach sozialer ­Situation und weiteren Parametern sein

Fußnote
  1. Die Ergebnisse sind an das jeweils verwendete Verfahren gebunden und bedürfen deshalb der Interpretation. Objektive Datenquellen und subjektive Einschätzungen der Betroffenen können zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen führen. Verschiedene Erhebungsmethoden oder Berechnungsweisen (Beispiel: Referenzwertsysteme zur Bestimmung der Übergewichtigkeit) ergeben unterschiedliche Krankheitshäufigkeiten.
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