Gender Aspekte

Die Theorie und Praxis sowie die Erforschung der Männergesundheit sollte in den nächsten Jahren weiter gestärkt und gefördert werden, damit die bestehende Ungleichheit zwischen Frauen- und Männergesundheit behoben werden kann. Die in diesem Gesundheitsbericht geschlechterdifferenzierte Darstellung der altersspezifischen Krankheitslast bildet dafür eine wichtige Grundlage.

Die Herausforderungen für eine männerspezifische Ausgestaltung von Maßnahmen der Gesundheitsförderung und Prävention liegen in der konsequenten Berücksichtigung von Geschlecht bzw. Geschlechtergerechtigkeit als ein zentrales Qualitätskriterium, in der kontinuierlichen Überprüfung der wissenschaftlichen Evidenz und Wirksamkeit der Angebote, in der Einbeziehung einzelner Gruppen in die Maßnahmengestaltung und in der Berücksichtigung männerspezifischer Präferenzen und Bedürfnisse bei der Ansprache und Organisation.1

Der Männergesundheitsbericht des Robert Koch-Instituts fasst darüber hinaus zusammen, dass „die Ergebnisse des Berichtes den Bedarf eines gesellschaftlichen Dis­kurses über spezifische Aspekte der Männergesundheit“ bestätigen.

Fußnote
  1. Robert Koch-Institut (Hrsg.) (2014): Gesundheitliche Lage der Männer in Deutschland. Beiträge zur Gesundheitsberichterstattung des Bundes. RKI, Berlin, S. 219. Online verfügbar unter: http://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Gesundheitsberichterstattung/GBEDownloadsB/maennergesundheit.pdf?__blob=publicationFile
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