2012

„AGILer – Aktivierende Gesundheitsinitiative für Langzeiterwerbslose“

Der Gewinner ist das Projekt „AGILer – Aktivierende Gesundheitsinitiative für Langzeiterwerbslose“ von der Abteilung Sportmedizin der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Das Projekt wendet sich an die Altersgruppe 50+. In vorbildlicher Weise gelingt die nachhaltige Aktivierung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den angebotenen Bewegungs- und Gesundheitskursen. Das Projekt orientiert sich an den Qualitätsstandards der Krankenkassen. Es wurde begleitend evaluiert und ist auf andere Regionen übertragbar. www.uni-frankfurt.de/51138345/10_agiler 

2013

„Azubi-Gesundheit. Gesundheitskompetenz für Auszubildende“ des Instituts für Gesundheitsförderung und -forschung in Dillenburg

„Azubi-Gesundheit“ ist ein flexibles und erprobtes Programm zur Gesundheitsbildung von Auszubildenden. Dabei wird die Gesundheitskompetenz von Auszubildenden nachhaltig verbessert. Der Grundansatz ist hierbei klar umrissen und kausal angelegt: Gesundheit führt zu Leistung und Leistung führt zu Erfolg. Zugangswege sind Betrieb, Schulen und überbetriebliche Ausbildung. Mittlerweile wurde das Projekt an über 15.000 Auszubildenden erprobt und stetig weiterentwickelt. Das Programm enthält Basis-Module zu einer breiten Palette gesundheitlicher Themen sowie variable berufsspezifische Module, die flexibel kombiniert werden können. Weitere Informationen unter www.azubi-gesundheit.de 

2014

DAVET – Dietzenbach – AOK-Vorsorge Erken Tani TDG e.V.

Ausführungen zum Projekt „DAVET“ finden Sie unter "Versorgung für spezifische Bevölkerungsgruppen".

2015

Mobile Menschen

Ist der Zugang zum Rathaus barrierefrei? Wo finde ich die nächste barrierefreie Toilette? Antworten darauf bietet die Internetplattform „Mobile Menschen“. Das Angebot der ivm GmbH (Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain) in Kooperation mit dem Rhein-Main-Verkehrsverbund und Hessen Mobil unterstützt mobilitätseingeschränkte Menschen dabei, möglichst eigenständig am öffentlichen Leben teilzunehmen. Die Plattform beschreibt und bewertet unterschiedliche Einrichtungen – sogenannte „Points of Interest (POI)“ – hinsichtlich ihrer Barrierefreiheit. Die Nutzer können sich POIs auf einer Karte anzeigen lassen und erfahren mit ­einem „Klick“ die Zugänglichkeit anhand von Merkmalen wie Türbreite, Aufstellflächen, Treppen, Stufenhöhe etc. Nähere Informationen finden Sie unter www.mobilemenschen.de/startseite 

Rezeptformular
Foto: Landessportbund Hessen e.V

„Rezept für Bewegung“

Um die relevante Zielgruppe der „Nichtbeweger“ verstärkt anzusprechen, erscheint es ein sinnvoller Ansatz, Ärztinnen und Ärzte als Multiplikatoren vermehrt einzubinden. Sie können im Rahmen einer Beratung auf den Nutzen von mehr Bewegung im individuellen Fall eingehen und auf passende Angebote verweisen. Denn die individuelle Anpassung an den Patienten ist wichtig. Bewegung braucht – wie ein Medikament – eine Empfehlung zur Dosierung, kann Nebenwirkungen haben und zeigt eine gewisse positive Dosis-Wirkungs-Beziehung.

Das „Rezept für Bewegung“ wird in Hessen bereits seit 2006 gemeinsam vom Landessportbund, von der Landesärztekammer und der Kassenärztlichen Vereinigung umgesetzt. Seit 2011 wird die Initiative vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), von der Bundesärztekammer (BÄK) und der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) unterstützt und ist inzwischen bundesweit gut etabliert.

In der ärztlichen Beratung erhält die Patientin oder der Patient neben diesem „Rezept für Bewegung“

  • Informationen zu gesundheitsorientierten, vorwiegend mit dem Qualitätssiegel „SPORT PRO GESUNDHEIT“ ausgezeichneten Bewegungsangeboten der Sportvereine in der Nähe,
  • Angebotsinformationen in Broschürenform und/oder Hinweise zu Portalen im Internet:
    • Hessenweit hat der Fitness-Wegweiser Gültigkeit: hierin sind alle Bewegungsangebote mit dem Qualitätssiegel SPORT PRO GESUNDHEIT zusammengefasst.
    • In manchen Landkreisen gibt es den „Wegweiser für Gesundheitssport“, in dem alle gesundheitsorientierten Bewegungsangebote in der Region aufgeführt sind.
    • Auf der Internetseite www.gesundheitssport-in-­hessen.de können Ärztinnen und Ärzte und alle Interessierten ganz einfach mit der Postleitzahl, dem Wohnort und der Zielgruppe (Kinder/Erwachsene) das individuell passende Präventionsangebot finden.

Die Rezeptausstellung ist eine freiwillige Beratungsleistung der Ärztin oder des Arztes. Anfallende Kosten/Gebühren bei der Umsetzung der empfohlenen Bewegung sind selbst zu tragen.

Ansprechpartner: Landessportbund Hessen, Geschäftsbereich Sportentwicklung, Otto-Fleck-Schneise 4, 60528 Frankfurt, Telefonnummer: 069/6789-333, www.gesundheitssport-in-hessen.de gesundheitssport(at)lsbh.de

Hessischer Präventionsplan Gesundleben Gesundbleiben
Hessischer Präventionsplan Gesundleben Gesundbleiben  Foto: Hessisches Ministerium für Soziales und Integration
© Copyright 2018-2020 - Hessisches Ministerium für Soziales und Integration